Deutsch -  Französisch

01.06.2010

Neupublikationen im Bereich Alter und Migration

www.transcript-verlag.de/ts1668/ts1668.php

www.suchtforschung.ch/fileadmin/downloads/
Soom_Amman_Flyer.pdf


Kathrin Hahn
Alter, Migration und Soziale Arbeit
Zur Bedeutung von Ethnizität in Beratungsgesprächen der Altenhilfe

Mehr Infos zum Buch und Bestellmöglichkeit.

01.06.2010

Nationaler Telefondolmetschdienst

Seit April 2011 ist neu ein nationaler Telefondolmetschdienst (TDD) für den Gesundheitsbereich in Betrieb. Seine Telefonnummer lautet: 0842 442 442. Er nimmt an allen Wochentagen rund um die Uhr Anrufe aus der ganzen Schweiz entgegen und vermittelt geeignete Dolmetschende.
Der nationale Telefondolmetschdienst soll insbesondere in Spitälern, Kliniken, Ambulatorien, Hausarztpraxen und Pflegeheimen zum Einsatz kommen. Die neue Dienstleistung ist als Ergänzung zum bestehenden Angebot interkulturelles Übersetzen vor Ort zu verstehen. Sie wird von AOZ Medios angeboten, einem kompetenten Partner, der seinen bisherigen Telefondolmetschdienst national erweitert hat.
Der nationale Telefondolmetschdienst ist für die Kunden kostenpflichtig und wer seine Dienste in Anspruch nehmen will, muss sich vorgängig registrieren lassen. AOZ Medios wird für den Aufbau des Dienstes und dessen Führung bis Ende 2013 durch das BAG unterstützt. Der Telefondolmetschdienst wird in den Amtssprachen Deutsch, Französisch und Italienisch angeboten und es werden die folgenden Dolmetschsprachen vermittelt:
Albanisch, Arabisch, Italienisch, Kurdisch, Portugiesisch, Russisch, Serbisch-Kroatisch-Bosnisch, Somalisch, Spanisch, Tamilisch, Tigrinya, Türkisch.
Je nach Entwicklung der Nachfrage wird das Sprachangebot national und regional ergänzt werden.

01.06.2010

Gesucht: Zukunftsfähige Ideen zum Thema Migration und Alter

Die Christioph Merian Stiftung ist auf der Suche nach kreativen Ideen und Best-Practice-Beispielen, wie die Teilhabe älterer MigrantInnen am gesellschaftlichen Leben gefördert werden kann und wie Freizeit- und Kulturangebote sowie auch Gesundheitsprävention und (betreute) Wohnformen an die Bedürfnisse der älteren Migrationsbevölkerung angepasst werden kann.

Mit dem Reisestipendium erhält eine Person, die einen Bezug zu Basel haben muss, die Möglichkeit, in einer europäischen Stadt innovative Angebote und Projekte zum Thema Alter und Migration aufzuspüren, zu dokumentieren und einem breiten Publikum in Basel vorzustellen.

www.merianstiftung.ch/engagements/detail.cfm

01.06.2010

Neue Broschüre: Aktives Altern älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Gute Beispiele in Europa

In Europa insgesamt wächst die Zahl der älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Die damit verbundene, wachsende kulturelle Vielfalt der älteren Generation hat auch Konsequenzen für die Städte und Gemeinden: Beispielsweise sind Anpassungen beim Wohnungsangebot, bei den haushaltsnahen Diensten, in den Kultur- und Freizeitangeboten und bei den sozialen Diensten notwendig.
Die vorliegende Broschüre macht auf die Chancen aufmerksam, die mit dieser Entwicklung für Europa verbunden sind. Die Sammlung von guten Beispielen aus der Praxis mit und für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus ganz Europa zeigt auf, wie die Bürger selbst eigene und überzeugende Antworten auf neue gesellschaftliche Entwicklungen finden. Diese Vorbilder geben zugleich Anregungen für Entscheidungsträger in Städten und Gemeinden, wie neue Initiativen ergriffen werden können, damit das Zusammenleben in Vielfalt auch im Alter immer besser gelingen kann.
Die Broschüre wurde im Rahmen des Projekts “Active Ageing of Migrant Elders across Europe” (AAMEE, www.aamee.eu) des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration in Nordrhein-Westfalen erstellt.
Die Broschüre finden Sie hier.


01.03.2010

Fachkonferenz vom 26. April 2010 in Berlin: "Ältere Zuwanderer/-innen sprechen über das Bürgerschaftliche Engagement"

Wir möchten Sie auf eine interessante Fachkonferenz mit dem Titel „Jetzt reden wir! Ältere Zuwanderer/-innen sprechen über das Bürgerschaftliche Engagement“ hinweisen, zu der das Kompetenz-Zentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe (AWO + Caritas) gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung einlädt.
Die Veranstaltung findet am 26.04.2010 in Berlin statt und möchte mit Akteuren und Verantwortlichen aus Politik und Gesellschaft u. a. darüber diskutieren, welche Erfahrungen ältere Menschen mit Migrationshintergrund bei ihren vielfältigen Aktivitäten im Gemeinwesen machen.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Bei Interesse melden Sie sich bei der Friedrich-Ebert-Stiftung unter: forumpug@fes.de.


01.03.2010

Newsletter der Informations- und Kontaktstelle für die Arbeit mit älteren Migranten – IKoM:

Der IKoM-Newsletter vermittelt umfassendes Fachwissen zur Arbeit mit älteren MigrantInnen. Ausserdem werden die Leser regelmässig über neue Projekte, Veranstaltungen, Literatur und aktuelle Meldungen zum Arbeitsfeld kultursensible Altenhilfe informiert. Darüber hinaus werden verschiedene Schwerpunktthemen behandelt.

Auf der folgenden Internetseite finden Sie die bisher erschienenen IKoM-Newsletters zum Download:
www.ikom-bund.de/ikom/newsletter.htm


01.03.2010

Ältere Migrantinnen und Migranten in der Schweiz: aktuellste Zahlen

Wie viele ältere Migrantinnen und Migranten leben in der Schweiz? Die unten stehende Statistik gibt Hinweise darauf.

Der Bericht 2008 „Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz“ des Bundesamtes für Statistik (BFS) enthält vielfältige Informationen über die erwerbstätige ausländische Bevölkerung, aber nur wenig über ältere MigrantInnen. Das BFS hat dem Schweizerischen Roten Kreuz zusätzliche Daten zum Thema „Ständige ausländische Wohnbevölkerung nach Nationalität, Altersgruppe und Geschlecht“ zur Verfügung gestellt. Zu beachten ist, dass damit nicht alle älteren Menschen mit Migrationshintergrund erfasst werden, da eingebürgerte SchweizerInnen in diesen Zahlen nicht enthalten sind.

2011 Ständige ausländische Wohnbevölkerung

Kontaktperson beim Schweizerischen Roten Kreuz: Corinna Bisegger (E-Mail: corinna.bisegger@redcross.ch).


01.02.2010

Tagung des Nationalen Forums Alter und Migration vom 30. November 2010 in Bern

«...und es kamen Menschen.»
Zur gesundheitlichen und sozialen Situation der älteren Migrationsbevölkerung in der Schweiz

Die Tagung wurde unterstützt:
- vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Rahmen des Nationalen Programms Migration und Gesundheit 2008-2013
- von Migros-Kulturprozent
- sowie von der Schweizer Bischofskonferenz SBK

Tagungsinhalt:
Die ersten Arbeitsmigrantinnen und -migranten nach dem Zweiten Weltkrieg kamen aus Italien und Spanien in die Schweiz. Heute stehen sie im AHV-Alter. Wie ist diese Generation sozial eingebettet und wie geht es ihr gesundheitlich? Eine von SRK und Pro Senectute Schweiz organisierte Tagung des Nationalen Forums Alter und Migration sucht nach Antworten.

In der Hochkonjunktur der Nachkriegsjahre wanderten Zehntausende aus den damaligen Armutsregionen Südeuropas in die Schweiz ein, um hier Arbeit in Fabriken sowie beim Bau von Strassen, Tunneln und anderen Infrastrukturen zu finden. Sie wurden als Arbeitskräfte gebraucht und zugleich als Menschen voller Misstrauen behandelt. So war denn auch ihr Aufenthalt nur für die Dauer ihres Arbeitseinsatzes geplant, doch in Wirklichkeit sind viele von ihnen inzwischen in der Schweiz alt geworden.

Man weiss nur wenig über die Bedingungen, unter denen die Angehörigen der ersten Migrationsgeneration heute leben. Das Nationale Forum Alter und Migration – ein Zusammenschluss von Organisationen aus dem Alters- und dem Migrationsbereich – will Aufklärung schaffen und Schlussfolgerungen für die Altersarbeit und -politik unseres Landes ziehen. Es hat deshalb zu einer gesamtschweizerischen Veranstaltung eingeladen. Die Tagung fand am 30. November 2010 in Bern statt.

Die von SRK und Pro Senectute Schweiz organisierte Tagung richtete sich an Fachpersonen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich, an Mitglieder von Migrantinnen- und Migrantenorganisationen sowie an weitere, an Migrations- und Altersfragen interessierte Personen.

Download PDF:

  1. Medienmitteilung
  2. Tagungsprogramm
  3. Begrüssungsrede SR Egerszegi
  4. Abstracts zu den Referaten:
    - Referat Höpflinger
    - Präsentation Höpflinger
    - Referat Kayser
    - Referat Surber
    - Präsentation Surber
    - Referat Dannecker
    - Präsentation Dannecker
    - Referat Tassello
    - Präsentation Tassello
    - Referat Ribaudo
    - Präsentation Ribaudo
  5. Thesen zur Tagung
  6. Forderungen
    (Prioritäten Alterspolitik von Pro Migrante FIMM)
  7. Charta des Forums
  8. Rede von Bundesrätin Simonetta Sommaruga


Weitere Informationen sind erhältlich beim Tagungssekretariat:
Corinne Stammbach (Tel. 031 960 75 43, E-Mail: corinne.stammbach@redcross.ch)





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