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Schweizerischer Seniorenrat :

Ja-Parole für die Altersvorsorge 2020

Als « Stimme der älteren Bevölkerung » spricht sich der Schweizerische Seniorenrat (SSR) klar für ein Ja zum Reformpaket der Altersvorsorge aus, über das am 24. September abgestimmt wird.

An ihrer Delegiertenversammlung unterstützten sämtliche SSR-Delegierte, mit einer Ausnahme, die Vorlage des Bundesrates und des Parlamentes. Nachdem in den letzten 20 Jahren alle Reformvorhaben an der Urne gescheitert waren, sollte im Herbst eine Rentenvorlage an der Urne wieder einmal erfolgreich werden. Die laufenden Renten bleiben gesichert und für Neurentner ist erstmals seit langem ein AHV-Ausbau vorgesehen. Eine Erhöhung des Mehrwertsteuer-Satzes um 0,6 Prozent sichert die Finanzierung der AHV für die nächsten 10 bis 15 Jahre. Es werden zwar weiterhin Sanierungsmassnahmen notwendig sein. Für den Moment wird aber ein wichtiger Schritt zur Verteidigung der sozialen Sicherheit getan.

Kontakt :
Schweizerische Seniorenrat SSR / Conseil Suisse des Ainés CSA
Worblentalstrasse 32   CH-3063 Ittigen BE
Telefon 031 924 11 00  Fax 031 924 11 01
info@ssr-csa.ch

Co-Präsident Roland Grunder, Tel.  079 669 98 02
r.grunder@bluewin.ch


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Radio SRF1 - «Treffpunkt» (17.05.2017):
Alt werden hier und dort: Migranten in der Schweiz
Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Jürg Oehninger, Simone Hulliger
Unter Mitwirkung von Hildegard Hungerbühler, Vizepräsidentin Forum Alter und Migration

Alt werden ist eine Kunst. Besonders auch dann, wenn man in einem anderen Land lebt. Das gilt auch für Migrantinnen und Migranten in der Schweiz. Viele sind sogenannte Arbeitsmigranten und zum Teil seit Jahrzehnten hier. Andere sind hierher geflüchtet. Das prägt den Alltag auch im Alter.
Der «Treffpunkt» beantwortet die Frage, wie es den Menschen mit Migrationshintergrund in der Schweiz geht, wie sie sich im Alter zurechtfinden und welche speziellen Bedürfnisse sie haben.


Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen und Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI), Rukiye Bölük, Christoph Bräutigam, Michael Cirkel, (2017):
Gemeinsam zuhause? Birlikte evde?
Wohnalternativen für pflegebedürftige türkische Migrantinnen und Migranten

Laufzeit: 01.03.2015 - 30.04.2016 - Endbericht


Christa Hanetseder: In der Fremde und Zuhause. Altwerden in der Migration.
In: Zentrum für medizinische Bildung Bern (Hrsg.) (2017): Ethik in der Aktivierung.
hep Verlag: Bern, S. 55-84


Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Bern
Kurse für ältere Migrantinnen und Migranten
https://www.srk-bern.ch/de/bildung/fuer-sie-als-privatperson/


Claudia Vogel, Julia Simonson & Clemens Tesch-Römer (2017):
Freiwilliges Engagement und informelle Unterstützungsleistungen von Personen mit Migrationshintergrund.
In: Freiwilliges Engagement in Deutschland. Der Deutsche Freiwilligen-Survey 2014. S. 601-634

Kapitel 23 des Deutschen Freiwilligen-Surveys 2014 hält unter anderem fest: „Unterschiede zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen nach Art des Migrationshintergrundes sind bezüglich der informellen Unterstützungsleistungen geringer als bezüglich des freiwilligen Engagements. Menschen mit Migrationshintergrund leisten im Vergleich zu Menschen ohne Migrationshintergrund zu etwas höheren Anteilen Kinderbetreuung nicht-eigener Kinder, zu etwas geringeren Anteilen instrumentelle Hilfen und zu etwa gleichen Anteilen Pflege- und Betreuungsleistungen im außerfamilialen sozialen Nahraum.“






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