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Literatur zum Thema Alter und Migration

Die Medienauswahl wurde von der Pro Senectute Bibliothek zusammengestellt. Die Bibliothek ist spezialisiert auf Fachmedien zum Thema Alter, Altern und Generationenbeziehungen.

Ausleihe/Bestellungen: Die Ausleihe der Medien ist kostenlos. Für den Postversand verrechnen wir CHF 8.00. Kopien kosten CHF –.50 pro A4-Seite, wenn sie durch das Bibliotheksteam erstellt werden.

Kontakt: Pro Senectute Bibliothek, Bederstrasse 33, Postfach, 8027 Zürich

Geöffnet Montag bis Mittwoch von 9.00 - 16.00 Uhr, Donnerstag von 9.00 - 18.00 Uhr.

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Literatur Migration und Alter

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Der Tipp: Grundsätzliche Überlegungen zur kulturellen Vielfalt in Institutionen für Menschen mit Unterstützungsbedarf : in Bezug auf Bewohnerinnen und Bewohner mit Migrationshintergrund / Curaviva
Migrationsphänomene gab es schon immer, doch in den letzten Jahrzehnten haben sich die Bevölkerungsbewegungen, die durch wirtschaftliche, politische oder klimatische Probleme ausgelöst werden, erheblich beschleunigt. Die kulturelle Vielfalt, die sich daraus ergibt, ist auch in den sozialen Institutionen feststellbar: Immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner weisen einen Migrationshintergrund auf und ein Teil des Personals stammt aus dem Ausland. Diese Durchmischung bringt neue Herausforderungen mit sich, die in den Institutionen klar und offen angegangen werden sollten. In diesem Dokument werden die wichtigsten Aspekte angesprochen, die im Zusammenhang mit der Präsenz von Bewohnerinnen und Bewohnern mit Migrationshintergrund zu beachten sind.

Literatur Migration und Demenz

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Der Tipp: Contemporary perspectives on ageism / Liat Ayalon, Clemens Tesch-Römer
This open access book provides a comprehensive perspective on the concept of ageism, its origins, the manifestation and consequences of ageism, as well as ways to respond to and research ageism. The book represents a collaborative effort of researchers from over 20 countries and a variety of disciplines, including, psychology, sociology, gerontology, geriatrics, pharmacology, law, geography, design, engineering, policy and media studies. The contributors have collaborated to produce a truly stimulating and educating book on ageism which brings a clear overview of the state of the art in the field. The book serves as a catalyst to generate research, policy and public interest in the field of ageism and to reconstruct the image of old age and will be of interest to researchers and students in gerontology and geriatrics.

Der Tipp: Wer profitiert von der Care-Migration wirklich?
Privathaushalte als Arbeitsplatz für Migrantinnen Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel - zum Beispiel bei den Familienstrukturen und Geschlechterrollen. Die Beschäftigung von Haushalts- und Putzhilfen, Kinderbetreuern und Pflegekräften ist so für viele Familien in Deutschland zum Alltag geworden. Vor allem für Migrantinnen ist dieser Arbeitsmarkt attraktiv. Viele Frauen migrieren deshalb aus den sogenannten Ländern der Dritten Welt in die Länder der Ersten Welt. Diese Publikation prüft, ob davon wirklich beide Seiten profitieren. Denn Schwarzarbeit ist in diesem Bereich weit verbreitet, Schätzungen gehen von 80 bis 90 Prozent aus. Die Migrantinnen führen ausserdem in der Regel ein transnationales Leben. Deswegen stehen die Entsende- sowie die Aufnahmeländer als potenzielle Gewinner oder Verlierer im Zentrum der Analyse.

E-Books Migration und Alter

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Der Tipp: Leben in der Mitte der Gesellschaft: lokale Allianzen für Menschen mit Demenz / Irina Pfützenreuter
In einer immer älter werdenden Gesellschaft betrifft das Thema 'Demenz' immer mehr Menschen. Betroffene benötigen über die medizinische Grundversorgung hinaus Information, Beratung, praktische Unterstützung und nicht zuletzt soziale Integration. Wie kann Erkrankten und ihren Angehörigen ein Weg aus dem oft schamhaften Rückzug ins Private zurück in die Mitte der Gesellschaft geebnet werden? Im Rahmen des Modellprogramms 'Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz', mit dem das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) in den Jahren 2012-2018 deutschlandweit rund 500 Projekte gefördert hat, wurde mit beachtlichen Ergebnissen nach Lösungen gesucht. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat in seinem 'Nachrichtendienst' (NDV) Berichte über 14 Projekte veröffentlicht. Die Auswahl umfasst Allianzen im städtischen wie im ländlichen Raum und Projekte mit spezifischem Fokus auf Migration und kulturelle Teilhabe. Für dieses E-Book wurden die Artikel nun überarbeitet und gebündelt, um die Impulse, Ideen und Erfahrungen, die aus den Projekten hervorgegangen sind, möglichst vielen Interessierten zugänglich zu machen. Es soll Betroffenen Mut machen, Hilfen aufzeigen und Akteuren Anregungen geben.

Belletristik Demenz, Migration

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Der Tipp: Dusi : Erzählung / Marianne Grädel
Dusi (gesprochen Duschi) und ihre Schwester Klarika verlieren als kleine Kinder innerhalb kurzer Zeit beide Eltern und alle Geschwister, das Elternhaus und schliesslich die ungarische Heimat. Beide müssen sich neu orientieren. Obwohl sie dieselbe Herkunft haben, gelingt der einen die Verankerung im neuen Leben besser als der anderen. Auf einmal kollidieren Schein und Wirklichkeit. Das Finden einer eigenen Identität zwischen den gesellschaftlichen Ansprüchen und dem Wunsch nach Selbstbestimmung wird zu einer Gratwanderung. Dusi als kreative, eigenständige und trotzdem anpassungsfähige Persönlichkeit geht ihren eigenen Weg. Äusserlich von eher zarter Statur, ist sie innerlich unbeugsam, wenn es darum geht, zäh und ausdauernd Lösungen für vordergründig ausweglose Situationen zu suchen. Die wachen und stets präsenten Erinnerungen an die frühe Kindheit im ländlichen Ungarn erweisen sich als tragfähige Lebensgrundlage und Kraftquelle für Dusi.   

Der Tipp: Eldorado / ein Film von Markus Imhoof
Der Mensch ist vergesslich, besonders wenn er an unangenehme Tatsachen und Ereignisse erinnert wird. Vergessen wird gern, dass Europa, die Schweiz inbegriffen, ein Auswanderer-Kontinent war. Es waren Wirtschaftsflüchtlinge im 19. und 20. Jahrhundert, die ihr Glück, ihr Eldorado in Amerika suchten. Filmemacher Markus Imhoof hatte vor 38 Jahren die Flüchtlingsproblematik im Spielfilm «Das Boot ist voll» aufgegriffen. Im Zweiten Weltkrieg machte die Schweiz ihre Grenzen dicht und schickte Tausende jüdischer Flüchtlinge in die Nazi-Konzentrationslager. Die Schweizer Regierung hatte angeordnet, politisch Verfolgte zu dulden, rassistisch verfolgte Menschen jedoch, also auch Juden, zurückzuweisen. Markus Imhoof hätte nicht gedacht, dass fast 40 Jahre danach, in der Schweiz wieder vom «vollen Boot» geredet würde. Er erinnert sich an das Schicksal des Flüchtlingsmädchens Giovanna, die im Hause Imhoof für einige Zeit zwecks Erholung aufgenommen wurde, dann aber eines Tages nach 1945 zurück nach Italien musste.


Eidgenössische Migrationskommission, EKM:
Materialien zur Migrationspolitik

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