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Literatur zum Thema Alter und Migration

Die Medienauswahl wurde von der Pro Senectute Bibliothek zusammengestellt. Die Bibliothek ist spezialisiert auf Fachmedien zum Thema Alter, Altern und Generationenbeziehungen.

Ausleihe/Bestellungen: Die Ausleihe der Medien ist kostenlos. Für den Postversand verrechnen wir CHF 8.00. Kopien kosten CHF –.50 pro A4-Seite, wenn sie durch das Bibliotheksteam erstellt werden.

Kontakt: Pro Senectute Bibliothek, Bederstrasse 33, Postfach, 8027 Zürich

Geöffnet werktags von 9.00 - 16.00 Uhr, dienstags und donnerstags bis 18.00 Uhr.

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Literatur Migration und Alter

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Der Tipp: Migration und Soziale Arbeit
Migration ist für die Soziale Arbeit zu einem zentralen Praxisfeld geworden. Für die Fachkräfte der Sozialen Arbeit steht dabei vor allem die Gestaltung von Teilhabeprozessen im Mittelpunkt. Hier setzt das Buch an. Es liefert zunächst das Grundwissen zu den rechtlichen, ökonomischen und sozial-strukturellen Rahmenbedingungen der Migrationssozialarbeit und stellt sie in den Zusammenhang der öffentlichen und politischen Diskurse. Die Themenauswahl und die Struktur des Bandes folgen einem bewährten Ausbildungskonzept, das sich auf die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen auf den drei Ebenen Wissen, Haltung und Handlung konzentriert. Im Zentrum steht dabei ein Rollen- und Professionsverständnis als Fachkraft, das Handlungssicherheit gibt und dabei klaren Handlungszielen und methodischen Ansätzen der Sozialen Arbeit folgt.

Literatur Migration und Demenz

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Der Tipp: Lebenswelten von Menschen mit Migrationserfahrung und Demenz
Demenziell erkrankte Migrantinnen und Migranten sind dem Dreifachrisiko Alter, Demenz und Migration ausgesetzt. Auch ihre pflegenden Angehörigen sind überdurchschnittlich belastet. Migrationsbedingte Hürden wie z.B. mangelnde Deutschkenntnisse verhindern häufig den Zugang zu den Regelleistungen des deutschen Gesundheitssystems. Damit sind sie häufiger von frühzeitiger Pflegebedürftigkeit, sozialer Isolation und Verarmung betroffen. Obwohl es zunehmend Beratungsstellen für demenziell erkrankte Menschen gibt, mangelt es an Angeboten für diese spezielle Personengruppe. Insofern muss nach wie vor die Versorgungslage dieser wachsenden Personengruppe als sehr prekär eingestuft werden. Bezeichnend ist ebenso, dass es keine repräsentativen Untersuchungen zu der Anzahl und Versorgungssituation von demenziell erkrankten Menschen mit Migrationshintergrund gibt. Darüber hinaus sind die Ressourcen und Bewältigungsformen der Erkrankten und der Angehörigen wenig erforscht. Hier setzt das Buch neue Impulse bezüglich Prävention, Gesundheitsförderung, Beratung und Vernetzung. 

Der Tipp: Die Hinterbühne der Care-Arbeit
Dieses Buch befasst sich mit der Versorgung von pflegebedürftigen Personen durch osteuropäische Migrantinnen und setzt damit einen wichtigen Fokus in der aktuellen Care-Debatte. Im Vordergrund steht die Analyse des Spannungsverhältnisses der simultanen Lebensführung in zwei sozial-räumlich voneinander getrennten Haushalten: dem Arbeitsort/Privathaushalt der Care-Empfängerinnen und –Empfänger und dem Herkunftshaushalt, in dem die Familien der Migrantinnen zurückbleiben. Letzterer wird als ein Kernelement der «Hinterbühne» betrachtet, als ein Ort, der in der Debatte der Aufnahmegesellschaft meist unterbelichtet bleibt. Auf dieser «Hinterbühne»‘ zeigen sich die Fallstricke von transnationalen Arbeitsverhältnissen, die Dilemmata migrantischer Mutterschaft, die Verknüpfung von Vaterschaft und Care im Postsozialismus sowie die Verbindung zwischen transnationaler Vermarktlichung und der Emergenz von sozialer Ungleichheit in der Form von Care-Asymmetrien. Dieser Band versteht sich als eine kritische Intervention in einem neoliberalen Politikdiskurs, der die Kommerzialisierung von Care-Arbeit als akzeptable Lösung für Versorgungslücken proklamiert. 

E-Books Migration und Alter

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Der Tipp: Kultursensible Altenpflege
Senioren aus uns fremden Kulturen mit eigenen Gebräuchen, Vorstellungen und Bedürfnissen wahrzunehmen ist eine neue Herausforderung für Altenpflegerinnen und -pfleger. Vom Entschluss, ein Einrichtungskonzept kultursensibel zu ergänzen, bis hin zur professionellen Trauerbegleitung stellt die Autorin 20 praxisbezogene Leitfäden mit Checklisten zur gelingenden Interaktion mit Patienten und Angehörigen vor. Jeder Themenkreis beleuchtet zusätzlich die besondere Situation dementer Menschen unter kulturspezifischen Aspekten. Mit diesem Buch lernen Fach- und Führungskräfte, interkulturelle Handlungskompetenz zu entwickeln und die Chancen multikultureller Teams zu nutzen. Ein Fragebogen für ambulante Pflegedienste hilft, Strategieprozesse zu kultursensiblen Handlungsfeldern auszuarbeiten

Belletristik Demenz, Migration

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Der Tipp: Magnolienschlaf
Ein kleines altes Haus am Rande der Grossstadt und zwei Frauen, wie sie verschiedener nicht sein könnten: Wilhelmine und Jelisaweta trennt so viel mehr als 68 Lebensjahre. Jelisaweta ist 23 und für ein paar Wochen aus Smolensk nach Deutschland gekommen, um Wilhelmine zu pflegen, die seit einem Unfall an ihr Bett gefesselt ist. Doch was als scheinbar ideales Arrangement beginnt, gerät bald ausser Kontrolle und wird zu einem Kleinkrieg, in dessen Verlauf die beiden Frauen sich auf grausam-weibliche Weise attackieren. Am Ende wird jede auf die Frage zurückgeworfen, was man mit sich anfängt, nachdem man der Wahrheit ins Auge gesehen hat. Denn Schuld wartet nicht auf Kläger, Sühne braucht keinen Richter, und der Krieg ist nicht vorbei, nicht für die Greisin und nicht für das Mädchen. Der Krieg hat gerade erst angefangen.

Der Tipp: Bittersüsse Reise: kultursensible Pflege - eine Herausforderung
Die Pflege von alten Menschen ist schon seit längerem in der öffentlichen Diskussion. Erst in jüngster Zeit erfahren auch ältere Migrantinnen und Migranten verstärkt Aufmerksamkeit. Mitte der 50er Jahre setzte die erste grosse Zuwanderung ein, als im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs viele junge Menschen als Gastarbeiter, vor allem ausländlichen Regionen südeuropäischer Staaten und der Türkei angeworben wurden. Bis in die 1070er Jahre kamen etwa vier Millionen «Gastarbeiter» nach Deutschland. Diese Menschen sind heute Rentnerinnen und Rentner. Ihren Glauben, ihre Werte und Ihre Kultur haben die Gastarbeiter versucht, auch in der «Fremde» über die Jahre zu bewahren. Werden sie nun, wo sie alt sind und auf fremde Hilfe angewiesen sind, auch nach ihren Wünschen und Bedürfnissen gepflegt?


Eidgenössische Migrationskommission, EKM:
Materialien zur Migrationspolitik

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